
Date of issue: 14.04.2006
Record label: Fuego
Song language: Deutsch
Einerley(original) |
Nicht lang her, nicht lang her, dass ich in der Schänke saß |
Meinen Leib mit Bier ausspülte einen fetten Schinken fraß |
Als sich denn, als sich denn an meinen Tisch ein Pfaffe ließ |
Mich voll eitler Wehmut mit dem Wanderstecken stieß |
Und sprach, ich armer Sünder hätt den rechten Pfad verlor’n |
Ich sprach, 'nen rechten Pfad gab’s, nie als Spielmann ich gebor’n |
Was kümmern mich die Engelschöre |
Was das Geschwätz vom Paradies |
Wenn ich der Brüder Singsang höre |
Wenn ich das Leben mir begieß |
Der Himmel ist mir einerlei und liegt in großer Ferne |
Auch kann er nicht viel schöner sein als meine Stammtaverne |
Also denn, also denn sprach der dreiste Pfaffe fort |
Diese Schänke wär ein Sündenpfuhl, ein wahrer Lasterort |
Ich sollt gehen, ich sollt gehen und mein Seelenheil mir wahr’n |
Würd‘ ich zu lang verweilen, würd ich nicht zum Himmel fahr’n |
Und sprach, wär ich ein frommer Mann, würd‘ all mein Wünschen wahr |
Ich sprach, was soll ich wünschen, Wein und Weib sind doch schon da |
Was kümmern mich die Engelschöre |
Was das Geschwätz vom Paradies |
Wenn ich der Brüder Singsang höre |
Wenn ich das Leben mir begieß |
Der Himmel ist mir einerlei und liegt in großer Ferne |
Auch kann er nicht viel schöner sein als meine Stammtaverne |
All die Weil, all die Weil suchte er mich zu bekehr’n |
Und ich tat in seinem Angesicht so manchen Becher leer’n |
Bis er denn, bis er denn schließlich irgendwann erkannt |
Dass er in mir nun wahrlich keinen Glaubensbruder fand |
Und sprach, er wäre sehr verstört, würd beten nun für mich |
Ich sprach, ja, mach das mal, ich trink den nächsten Krug auf dich |
Was kümmern mich die Engelschöre |
Was das Geschwätz vom Paradies |
Wenn ich der Brüder Singsang höre |
Wenn ich das Leben mir begieß |
Der Himmel ist mir einerlei und liegt in großer Ferne |
Auch kann er nicht viel schöner sein als meine Stammtaverne |
Als mit mir dann der Morgen brach, und ich hart auf den Dielen lag |
Und mir ein wohlvertrauter Schmerz im allzu dumpfen Schädel stach |
Stand auf mal der Pfaff vor mir und sah mich zornig an |
Und sprach, dass ich der Hölle wohl nicht mehr entrinnen kann |
Was kümmert mich die Höllenbrut |
Was das Geschwätz von großer Qual |
Wenn ich hier lieg‘ im Schankhaussud |
Wenn ich voll Schmerz die Zeche zahl‘ |
Die Hölle ist mir einerlei und liegt in großer Ferne |
Auch kann sie nicht viel schlimmer sein al |
(translation) |
Not long ago, not long ago that I sat in the tavern |
Rinsed my body with beer, ate a fat ham |
When, then, a priest sat down at my table |
Pushed me full of vain melancholy with the hiking stick |
And said I, poor sinner, had lost the right path |
I said, there was a right path, I was never born as a minstrel |
What do I care about the angel choirs |
What the twaddle of paradise |
When I hear the brothers chant |
When I water my life |
Heaven doesn't matter to me and is a long way away |
Also, it can't be much nicer than my regular tavern |
So then, so then the bold priest continued |
This tavern would be a cesspool, a true place of vice |
I should go, I should go and save my soul |
If I stayed too long, I wouldn't go to heaven |
And said, if I were a pious man, all my wishes would come true |
I said, what should I wish for, wine and women are already here |
What do I care about the angel choirs |
What the twaddle of paradise |
When I hear the brothers chant |
When I water my life |
Heaven doesn't matter to me and is a long way away |
Also, it can't be much nicer than my regular tavern |
All the because, all the because he tried to convert me |
And I emptied many a cup in his face |
Until he finally recognized it at some point |
That he really did not find a brother in faith in me |
And said he was very upset, would now pray for me |
I said, yes, do that, I'll drink the next mug to you |
What do I care about the angel choirs |
What the twaddle of paradise |
When I hear the brothers chant |
When I water my life |
Heaven doesn't matter to me and is a long way away |
Also, it can't be much nicer than my regular tavern |
When the morning broke with me and I lay hard on the floorboards |
And a familiar pain stung my all too dull skull |
The priest suddenly stood in front of me and looked at me angrily |
And said that I can no longer escape hell |
What do I care about the hellspawn |
What the chatter of great torment |
When I lie here in the pub brew |
When I pay the bill full of pain |
Hell doesn't matter to me and is a long way away |
Nor can it be much worse than that |
Name | Year |
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Kein Trinklied | 2015 |
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