| Sie stellt sich schlafend |
| Und tut als hätte sie ihn nicht gehört |
| Als er mal wieder spät nach Hause kam |
| Sie wartet nicht zum ersten Mal heut' Nacht |
| Sie stellt sich schlafend |
| Dass er nicht ihre Tränen sehen kann |
| Auch wenn er hier zu Haus ist, und ihr Mann |
| Sie fühlt sich so allein und ausgebrannt |
| Und sie kann nicht mehr |
| Der Morgen kommt bestimmt |
| Noch ein paar Stunden bis der Tag beginnt |
| Dann werden sie sich gegenüber steh’n |
| Er wird wie immer stumm in die Zeitung seh’n, als ob nichts wär |
| Der Morgen kommt bestimmt |
| Sie hofft, dass er für sie was neues bringt |
| Und doch hat sie sehr viel Angst davor, es war halt immer so |
| Und sie kann nicht mehr raus, aus ihrer Haut |
| Sie stellt sich schlafend |
| Und weiß doch, dass es so nicht weitergeht |
| Den Mut zum ersten Schritt, den hat sie nicht |
| Sie hat ihr Leben lang nur das getan, was er wollte |
| Sie stellt sich schlafend |
| Sie war nur für ihn da und immer treu |
| Sehr viel zerbrechlich und ohnehin sehr scheu |
| Ein neues Leben fängt sie nicht mehr an |
| Weil sie’s nicht kann |
| Der Morgen kommt bestimmt |
| Noch ein paar Stunden bis der Tag beginnt |
| Dann werden sie sich gegenüber steh’n |
| Er wird wie immer stumm in die Zeitung seh’n, als ob nichts wär |
| Der Morgen kommt bestimmt |
| Sie hofft, dass er für sie was neues bringt |
| Und doch hat sie sehr viel Angst davor, es war halt immer so |
| Und sie kann nicht mehr raus, aus ihrer Haut |