| Jede Nacht rede ich an den Allmächtigen hin |
| Wieso verschonst du uns nicht mit den ganzen schrecklichen Dingen? |
| Wie kann es sein, dass während täglich tausend Menschen verrecken |
| Sich täglich Bonzen treffen, um schön in den Hamptons zu essen |
| Ich sehe Kriege, seh Blut, seh vergewaltigte Frauen |
| Seh zerhackte Kinderleichen in nem Schalldichten Raum |
| Ey und Mütter verlieren Söhne und vergießen die Tränen |
| Und Junkies komm nicht klar und spritzen Heroin in die Venen |
| Zu viele Menschen ohne Perspektive im Leben |
| Und Menschen sind zu kalt, um anderen Menschen Liebe zu geben |
| Und Obdachlose schlafen ohne Dach über'm Kopf |
| Und Jugendliche laufen rum mit Waffen am Block |
| Siehst du den Päderast, der Mädchen nachts zum Sex zwingt |
| Oder die Huren da die zu den Stars ins Bett springen |
| So viel Scheiße ist passiert, du hast es alles gewusst |
| Du hast es alles zugelassen, jetzt ist alles kaputt |
| Gott, deine Wege sind voll Leid |
| Schaffen Wunden, die nicht heilen |
| Schau, wir sind hier ganz allein |
| Und wir finden nicht mehr heim |
| Ich hoff', du kannst uns verzeihen |
| Und schenkst uns jetzt Sonnenschein |
| Denn setzt der Regen plötzlich ein |
| Siehst du Mutter Erde wein' |
| Richtig, Allah, ich war nie ein Gläubiger Mensch |
| Doch werde nicht wie alle anderen hier vom Teufel gelenkt |
| Ich versuche jeden Tag dafür die Gründe zu suchen |
| Und ich hoff', du wirst die anderen für die Sünden verfluchen |
| Und die Wolken werden dichter, es ist kühler geworden |
| So wie die Psychos, die morgens ihre Mitschüler ermorden |
| Und Unschuldige sitzen auf Guantanamo Bay |
| Als wäre George Bush ein besserer Mensch als Saddam Hussein |
| Und nein, es tut mir leid, ich kann dein' Segen nicht sehen |
| Andere sehen kein' Ausweg, als sich selbst das Leben zu nehmen |
| Und alles dreht sich darum nur noch Scheine zu machen |
| Siehst du, die meisten die struggeln fühlen sich alleine gelassen |
| Die Natur wird ausgelöscht, bis keine Blumen mehr wachsen |
| Und Menschen, die seit Geburt an schon keine Zukunft mehr hatten |
| Und ich sehe dieses Leid und manchmal spüre ich nichts |
| Und ich hoffe, es wird besser und du führst uns ans Licht |
| Gott, deine Wege sind voll Leid |
| Schaffen Wunden, die nicht heilen |
| Schau, wir sind hier ganz allein |
| Und wir finden nicht mehr heim |
| Ich hoff', du kannst uns verzeihen |
| Und schenkst uns jetzt Sonnenschein |
| Denn setzt der Regen plötzlich ein |
| Siehst du Mutter Erde wein' |