| Du bist die göttin, seit alters her |
| Ein fest der augen |
| Beim verkehr noch vieles mehr |
| Nur du machst dies feuer in der nacht |
| Gefäß der liebe, feminine macht |
| Dein licht erhellt die dunkle nacht |
| Tausend freuden zieren deine macht |
| Viva — viva vulva |
| Viva — viva vulva |
| Ich will dich kosten und göttlich werden |
| Du bist mein heil, I’m himmel und auf erden |
| Ich will dich küssen, will dich trinken |
| Und gott selbst lässt uns ins nirwana sinken |
| Ich höre narren grotesk dich beschreiben |
| Gingst durch viele hände, warst in aller munde |
| Sah kreaturen schamlos dich beneiden |
| Sei arglos, ich bin mit dir I’m bunde |
| Hab dich vermisst, mich nach dir verzehrt |
| Dein bild brennt wie salz in meiner wunde |
| Ohne ehre, ich schwöre |
| Gehst du nicht zugrunde |
| Wie mein augenlicht schütz ich dich |
| Zu jeder stunde |
| Von nun an soll mein trachten dir nur gelten |
| Steig mit mir empor zu neuen welten |
| Siehe, die wollust aus dem hades aufersteht |
| Du bist die andacht, das gebet |
| In allen zeiten, zu jeder stunde |
| Richtet das böse das edle gern zugrunde |
| In einer leeren welt aus geld und gaben |
| Will ich vergessen, mich an deinem schoße laben |
| Die wollust, nun hört, ist die kraft |
| Allein die lust freude und tiefen, tiefen frieden schafft |
| Sieh, der sexus aus der asche aufersteht |
| Heil’ge macht, dies ist mein gebet |
| Will dich salben, küssen, trinken |
| Wir werden als ein fleisch in dieser nacht versinken |
| Die heißen körper als opfer dargebracht |
| Am altar der lust, in unserem tempel |
| Dies ist die heil’ge nacht |
| Ich werd dich kosten und göttlich werden |
| Du bist mein heil, I’m himmel und auf erden |
| Ich will dich küssen als auch trinken |
| Und gott selbst lässt uns ins nirwana sinken |