| Diese Nacht ist kalt und der Wind der bläst |
| Durch unser Land und wer jetzt noch geht |
| Ist ein armer Tor oder auf dem Weg |
| Zu der Liebsten die jede Reise lohnt |
| Oh öffne mir, lass mich hinein |
| Dein Liebster steht im Mondenschein |
| Diese Nacht ist so kalt, so öffne mir |
| Denn morgen wird es zu spät sein |
| Mein Vater wacht über Haus und Hof |
| Meine Tür versperrt ein eisern Schloss |
| Und ich habe keinen Schlüssel dafür |
| Es führt heut Nacht kein Weg zu mir |
| Oh öffne mir, lass mich hinein |
| Dein Liebster steht im Mondenschein |
| Diese Nacht ist so kalt, so öffne mir |
| Denn morgen wird es zu spät sein |
| Doch die Nacht ist so kalt, endlich öffnet sie ihm |
| Und sie küsst ihres Liebsten kalte Stirn |
| Diese Nacht ist so kalt, doch sie öffnet die Tür |
| Und er küsst sie sieben Mal dafür |
| Oh öffne mir, lass mich hinein |
| Dein Liebster steht im Mondenschein |
| Diese Nacht ist so kalt, so öffne mir |
| Denn morgen wird es zu spät sein |
| Der Morgen graut, und der Wind der geht |
| Durch unser Land doch das Mädchen liegt |
| In ihres Liebsten Arm und danket sehr |
| Der kalten Nacht und dem Wind dafür |