| Du, wenn ich einmal durch die Wüste irr' |
| Ich renn' hin und her, schon total verwirrt |
| Weil mich der Fata von Morgana im Kreis laufen lässt |
| Dann werd' ich mich einfach in' Wüstensand legen |
| Und streck' mein Gesicht dem Himmel entgegen |
| Du wirst mir 'ne große Wolke schicken |
| Und auf einmal wird’s wie aus Eimern schütten — |
| Und alles ist gut! |
| Und dann |
| Manuela Halligan: |
| Es regnet, es regnet |
| Es regnet seinen Lauf |
| Und wenn wir alle ersoffen sind |
| Dann hört es wieder auf! |
| Und wenn dein Haus in Flammen steht |
| Die Feuerwehr kommt nicht, sie finden’s nicht — |
| Ist eh klar, ich hab' dich ja auch ein Leben lang gesucht — |
| Dann werd' ich das Feuer löschen — wirst seh’n! |
| Du brauchst nur dein Gesicht zum Himmel dreh’n |
| Ich werd' dir 'ne schwarze Wolke hol’n |
| Und ein großer Regen wird niederfall’n — |
| Und alles ist gut! |
| Du, wenn du mal auf meinen Nerven zum Nordpol gehst |
| Und ich bin auf deinen Richtung Südpol unterwegs |
| Und die Mitternachtssonne, die dort scheint, verbrennt uns langsam zu Eis |
| Ich bin sicher dann wird 'ne Wolke entsteh’n |
| Wir werden an damals denken — kurz nur, wirst seh’n! |
| Und er läuft uns die Wangen runter, der Regen |
| Und das wir weinen mussten, das wird niemand seh’n — |
| Is eigentlich schade! |