| Ach, wie sehnlich wart ich der Zeit
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| Wenn du, Herr, kommen wirst
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| Und mich aus diesem Herzeleid
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| Zu dir in Himmel führst.
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| Ach, wie sehnlich wart ich auf dich o komm und hole mich.
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| Hier legt man den Leib in die Erd,
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| Die würmer ihn verzehr’n,
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| Dort aber wird er schön verklärt
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| Durch dich, als wie die Stern’.
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| Ach, wie sehnlich wart ich auf dich o komm, und hole mich.
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| Hier muß ich seh’n, was eitel ist,
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| Die welt und ihre Pracht:
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| Dort aber werd’ ich dich, Herr Christ,
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| Anschauen und dein Allmacht.
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| Ach, wie sehnlich wart ich auf dich o komm, und hole mich.
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| Hier ist die Freud ein schlechte Freud
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| Und währet auch nicht lang,
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| Dort wird sie währ’n in Ewigkeit
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| Mit aller Eng’l Gesang.
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| Ach, wie sehnlich wart ich auf dich o komm, und hole mich. |